Pressemitteilung vom: 18.06.2019

Über 3.000 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert / Knapp 200 Millionen Euro Investitionen ermöglicht / Wechsel im Aufsichtsrat

Wiesbaden. Die Gesellschafter der Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) haben den Jahresabschluss 2018 genehmigt und damit das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Bürgschaftsbank gefeiert. Im vergangenen Jahr wurden in Hessen 198 Millionen Euro an Investitionen und Betriebsmitteln ermöglicht, ein Wachstum von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit konnte die BB-H ihren Förderauftrag, die Finanzierung hessischer Unternehmungen zu besichern, besser denn je erfüllen.
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Wir freuen uns sehr, das Zertifikat für nachhaltige familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik von berufundfamilie zu erhalten!

Am 31. Mai 2019 gab es die zweite Zertifizierungsrunde dieses Jahres zum audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule. Insgesamt an 79 Arbeitgeber wurde das als Qualitätssiegel für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik geltende Zertifikat erteilt: 39 Unternehmen, 35 Institutionen und 5 Hochschulen sind nun berechtigt das Zertifikat für (weitere) drei Jahre zu tragen. Die Voraussetzung dafür war das erfolgreiche Durchlaufen des von der berufundfamilie Service GmbH angebotenen Auditierungsprozesses.
Die jetzt zertifizierten Arbeitgeber werden für ihr Engagement im Rahmen der 21. Zertifikatsverleihung in Berlin geehrt, an der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die die Schirmherrschaft über das audit trägt, teilnehmen wird.
Vorhandene Maßnamen zur nachhaltige familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik bei der Bürgschaftsbank Hessen sind u.a.:
  • Verankerung des Themas Vereinbarkeit in der Unternehmens- und Personalstrategie
  • Individuelle Regelungen zu Vereinbarkeit von Beruf und Familie/ Pflege
  • Flexible Arbeitszeit mit Gleitzeitkonto
  • Ergonomische Büros in individueller Gestaltung
  • Moderne IT
  • Coaching für Führungskräfte
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Obstkorb und Getränke
  • Freie Parkplätze und Poolfahrzeuge
  • Betriebsfeste
  • Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege/ Kooperation mit einer Pflegeeinrichtung

Zukünftige Maßnahmen werden u.a. sein:

  • Sabbaticals
  • Zusatzurlaub durch Gehaltsumwandlung
  • Gleiten in den Ruhestand
  • Mobiles Arbeiten
  • Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de
Online-Plattform bietet kostenlose Unterstützung für Existenzgründer
 
Mit der neu gestalteten Gründungswerkstatt bieten die hessischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) und die hessischen Handwerkskammern (HWKs) Existenzgründern künftig gemeinsam eine digitale Plattform zur Umsetzung von Geschäftsideen. Unter www.gruendungswerkstatt-hessen.de können erstmals auch Gründerteams gemeinsam online an ihrem Businessplan arbeiten. Außerdem können Gründer auf der Plattform nun auch ihr Projekt insgesamt managen. Zugleich können Gründer das integrierte Informations-, Lern- und Beratungsangebot kostenlos und sicher nutzen und sich persönlich während des gesamten Gründungsprozesses von einem Experten der Industrie- und Handelskammer beziehungsweise der Handwerkskammer begleiten lassen.
„Mit der neuen Gründungswerkstatt unterstützen wir Jungunternehmer in Hessen zielgruppengerecht digital. Das Portal ist eine zeitgemäße Infrastruktur für Gründungswillige – und einer von vielen Bausteinen für ein Mehr an Gründungsdynamik in Hessen“, kommentiert Robert Lippmann, Geschäftsführer des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK), den Start der Plattform.
„Die Vorteile der digitalen Welt und der persönlichen Beratung werden mit der Gründungswerkstatt sehr gut kombiniert. Das ist zukunftsweisend auch für das Handwerk in Hessen“, so Bernhard Mundschenk, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern.
Erstmalig in Deutschland stellen auch HWKs den Gründern aus dem handwerklichen Bereich die Gründungswerkstatt mit ihrem integrierten Angebot zur Verfügung.
Mit dem kostenlosen Online-Tool können nicht nur Business Model Canvas, Business- und Finanzpläne erstellt, sondern direkt mit externen Beratern, Wirtschaftsprüfern oder der Bank beziehungsweise einem Investor geteilt werden, ohne dass dieser sich als Nutzer registrieren muss. Der gesamte Gründungsprozess kann damit digital an einem Ort stattfinden. Zusätzlich können Gründer bundesweit gemeinsam im Team mit anderen Gründern und Unternehmern an ihrer Idee arbeiten und kommunizieren. Dabei werden sie auf Wunsch kompetent und persönlich durch einen Experten ihrer regionalen IHK oder HWK unterstützt.
 
Hintergrund:
Die hessischen IHKs und HWKs sind Teil der 49 Regionalpartner der „Gründungswerkstatt Deutschland“. Über das Gemeinschaftsprojekt der deutschen IHKs wurden bereits mehr als 80.000 Gründungsvorhaben unterstützt – jährlich kommen rund 5.800 Neuregistrierungen hinzu. Insgesamt hat die Gründungswerkstatt Deutschland bislang über 180 IHK Berater, die Gründer begleiten.
Die Gründungswerkstatt unterstützt seit 2006 Gründungswillige und Jungunternehmen bei der Planung sowie Umsetzung ihrer Geschäftsidee und wurde 2019 modernisiert und erweitert.
Bundesweit einmalig ist die Zusammenarbeit von IHKs und HWKs in Hessen: www.gruendungswerkstatt-hessen.de.