Laut dem aktuellen Global Entrepreneurship 2018 belegt Deutschland auch im vergangenen Jahr wieder einen Platz unter den 15 besten Ländern. Die Plätze eins bis drei werden von den USA, Schweden und Kanada gehalten. Im Vergleich zu den drei bestplatzierten hat Deutschland allerdings noch auf vielen Gebieten einigen Nachholbedarf. Weiterlesen

Wer eine gute Geschäftsidee hat und mit dem Gedanken einer Existenzgründung spielt, braucht einen aussagekräftigen Businessplan. So ein Geschäftsplan dient nicht nur dazu die weitere Strategie für die Existenzgründung zu planen, sondern wird spätestens bei der Aufnahme von Fremdkapital bei Banken, staatlichen Einrichtungen oder privaten Investoren gefordert. Auch wenn zur Absicherung von Krediten weitere Sicherheiten benötigt werden, die beispielsweise eine Bürgschaftsbank wie die Bürgschaftsbank Hessen an Existenzgründer, Selbstständige und Unternehmen vergeben, wird ein solcher Businessplan benötigt. Weiterlesen

Der Aufbau eines Businessplans ist weitestgehend klar. Im Internet finden sich zahlreiche Vorlagen und Tools, die bei der Erstellung helfen können. Daher stellt sich ganz allgemein die Frage, mit welcher Hilfe der Businessplan erstellt werden sollte. Online-Tools, Offline-Anwendungen oder doch ein Gründungsberater? Weiterlesen

In immer mehr Betrieben steht ein Generationenwechsel an. Bis 2022 planen ca 511.000 Unternehmer in Deutschland einen solchen Wechsel an der Spitze. 40 Prozent der Geschäftsführer kleiner und mittelständischer Unternehmen in Deutschland sind älter als 55 Jahre. Besonders für diese Gruppe stellt sich im Angesicht eines möglichen Renteneintritts die Frage nach dem Fortbestand des eigenen Unternehmens. Weiterlesen

Der Mindestbeitrag für die Kranken- und Pflegeversicherung von Selbstständigen soll von 420 auf ca. 210 Euro halbiert werden. Bislang beläuft sich die Mindestbemessungsgrundlage auf 2.283,75 Euro, auch wenn tatsächlich viel weniger verdient wird. Die neue Grundlage für die Bemessung des Mindestbeitrages für die Kranken- und Pflegeversicherung soll sich nun auf 1.150 Euro belaufen. Weiterlesen

Die Briefkastenanschrift auf einer Rechnung ist grundsätzlich ausreichend, um das Recht auf Vorsteuerabzug geltend zu machen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in seinem grundlegenden Urteil klargestellt, dass nach europarechtlichen Vorgaben die Anschrift auf der Rechnung ausreichend ist, unter der der Rechnungssteller seine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt Weiterlesen

Was man als Existenzgründer selbst gut findet, muss am Markt oder beim Kunden noch lange nicht gut ankommen. Besonders zu Beginn der Existenzgründung sollten Gründer einige kritische Überlegungen anstellen, die von strategischer Relevanz mit Blick auf das Gründungsvorhaben sind und daher auch ehrlich beantwortet werden sollten. Objektivität sollte bei aller Euphorie oberste Priorität haben. Dabei kann auch ein Blick von außen beispielsweise in Form von Fachberatung hilfreich sein. Die eigene Geschäftsidee sollte also unbedingt auf Herz und Nieren geprüft werden. Weiterlesen

Steuerlichen Laien – egal ob Angestellten oder Selbstständigen – fällt es oft schwer zu beurteilen, ob sie auch den für sie richtigen Steuerberater haben. Zum einen möchte man sich bei seinem Steuerberater gut beraten und aufgehoben fühlen. Gleichzeitig stellen sich aber viele Mandanten die Frage, ob der Berater nicht vielleicht doch zu teuer, zu langsam oder zu defensiv arbeitet. Ein Wechsel der Kanzlei wäre dann eine Möglichkeit.

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RKW-Studie „Senior Entrepreneurship“ 2018 erschienen

Nach fünf Jahren veröffentlicht das RKW Kompetenzzentrum erneut Daten und Fakten über Gründer 45 plus. Die neue Publikation mit dem Titel „Gründerinnen und Gründer 45 plus: Senior Entrepreneure folgen dem Trend“ gibt einen Überblick über die aktuelle Lage der Zielgruppe in Deutschland und den wirtschaftspolitischen Rahmen der Europäischen Union. 

Im Jahr 2017 sorgten Menschen in der Altersgruppe 45 plus für rund ein Viertel der Gesamtgründungen in Deutschland. Unter den Selbstständigen bildeten sie mit annähernd 70 Prozent sowohl hierzulande als auch in der Europäischen Union die stärkste Gruppe.

Die RKW-Studie 2018 bietet eine umfassende und aktualisierte Darstellung über die Gründungsbedingungen von Menschen 45 plus in Deutschland. Dabei werden nicht nur bereits bekannte Faktoren (Beweggründe, Einfluss des Alters auf das Gründungsgeschehen, Erfolg), sondern auch neue Themengebiete (Standort- und Zielmarkt, Networking, Interesse am Social Entrepreneurship) untersucht.

Nicht einmal ein Jahrzehnt ist seit Erscheinung der ersten vergleichenden RKW-Studie 2010 vergangen. Nun räumt die neueste Publikation mit den alten Klischees rund um die älteren Gründer auf und lässt sie unter einem neuen Licht erscheinen: Sie sind ausgebildet, gründen nachhaltig und regional und sind an sozialen und ökologischen Belangen interessiert.

„Besonders positiv ist festzustellen“, meint Stefanie Bechert, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Gründung und Innovation im RKW Kompetenzzentrum, „dass die Motivation der Zielgruppe der Gründer 45 plus sich verändert hat: Ältere Gründerinnen und Gründer wählten noch 2010 die Selbstständigkeit häufig als Ausweg aus der Arbeitslosigkeit, heute gründen sie überwiegend aus unternehmerischem Antrieb und wünschen sich Selbstverwirklichung darin“.

Auf dem Weg in eine alternde Gesellschaft bieten Wissen und Erfahrung von Menschen 45 plus wertvolle Ressourcen, die es sinnvoll zur Gründung neuer Unternehmen anzuwenden gilt. Aus diesem Grund fordert die Europäische Union ihre Mitgliedsstaaten auf, sich aktiv für die Förderung von Senior Entrepreneurship („Olderpreneur“) einzusetzen. Die dafür vorgeschlagenen Maßnahmen sind in einer breiten Strategie zur Förderung von „benachteiligten Gruppen“ (Frauen, junge Menschen, Senioren, Arbeitslose, Migranten) oder Inclusive Entrepreneurship eingebettet.

Mehr Informationen dazu unter: www.senior-entrepreneurship.de

Über das RKW Kompetenzzentrum:

Das RKW Kompetenzzentrum unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und zu halten. In der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft werden praxisnahe Empfehlungen und Lösungen zu den Themen Fachkräftesicherung, Gründung und Innovation entwickelt. Das RKW Kompetenzzentrum ist eine bundesweit aktive, gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungseinrichtung des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft e. V. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Weitere Informationen zum RKW Kompetenzzentrum: www.rkw-kompetenzzentrum.de

Auch 2017 war wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H). Erstmals in ihrer über 60-jährigen Geschichte konnte das Förderinstitut der Wirtschaft über 150 Millionen Euro an Investitionen und Betriebsmitteln ermöglichen, indem es Unternehmen in Hessen die notwendigen Sicherheiten stellte. „Wenn wir sehen, dass erst 2009 die 100-Millionen-Marke geknackt wurde, zeigt das die tolle Entwicklung unseres Hauses“, freut sich Sven Volkert, Geschäftsführer der BB-H, „damit ist die Bürgschaftsbank Hessen ein bedeutender Akteur in der hessischen Wirtschaftsförderung“.

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