Udo Theuerkorn

Seit dem 1. Juni ist Udo Theuerkorn Teil der Geschäftsführung der Bürgschaftsbank Hessen und wird, nach einer gemeinsamen Zeit der Übergabe, Michael Schwarz nachfolgen.

Herr Theuerkorn, Sie treten 2023 in die Geschäftsführung der Bürgschaftsbank Hessen ein. Was reizt Sie am meisten an dieser Aufgabe?

Mich begeistert das Geschäftsmodell der BB-H, da es nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Stattdessen steht das Wohl des hessischen Mittelstandes im Vordergrund. Gleichzeitig steht auch die Bürgschaftsbank vor besonderen Herausforderungen, etwa die kontinuierliche Digitalisierung und die konsequente Ausrichtung auf nachhaltige Aspekte – und zwar sowohl für den eigenen ökologischen Fußabdruck, als auch für die von uns begleiteten Finanzierungen.

Sie kommen von der Rheingauer Volksbank, kennen also die hessische Wirtschaft von der Seite sehr gut. Worin sehen Sie aktuell die größte Herausforderung für den Mittelstand?

Die Zeiten sind volatiler geworden … Komplexität und der hohe Grad an Unsicherheit zählen so zu den größten Herausforderungen. Die Erfahrungen allein der letzten Jahre zeigen, wie schnell sich wesentliche Parameter ändern und ein Geschäftsmodell in Frage stellen können. Da gilt es dann, schnell, flexibel und mit Augenmaß auf die jeweiligen Veränderungen zu reagieren.

Sie reisen gerne abseits der touristischen Hauptstraßen. Welche Ziele haben Sie denn für die kommenden Jahre auf dem Zettel?

Wir reisen am liebsten spontan und ohne langwierige Planung. Ob nun mit dem TGV für ein verlängertes Wochenende nach Paris oder auch mit dem Rucksack für ein paar Wochen quer durch Asien, es muss auf jeden Fall individuell sein. Für das nächste Jahr haben wir noch keine konkrete Vorstellung, es könnte eventuell eine Alpenüberquerung mit Wanderung von Hütte zu Hütte oder auch ein Rucksackurlaub in ferneren Ländern werden.