Wiesbaden. Aufgabe der Bürgschaftsbank Hessen ist es, die heimische Wirtschaft zu stärken und zu unterstützen, indem sie für Unternehmen von den finanzierenden Banken und Sparkassen geforderte Sicherheiten stellt. Diese Aufgabe wird in Krisenzeiten noch wichtiger. Entsprechend gibt es in der aktuellen Lage für Unternehmen, die durch die Folgen des Corona-Virus in Schwierigkeiten geraten, ab sofort zusätzliche Unterstützung. Diese Maßnahmen sind zunächst bis zum 31.12.2020 befristet.

Die aktuellen Maßnahmen sind Teil der vom Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern abgestimmten Maßnahmen. Konkret bedeutet dies ab sofort:

  1. Die Bürgschaftsobergrenze wird auf 2,5 Mio. Euro verdoppelt.
    Die Bürgschaftsbank übernimmt bei der klassischen Bürgschaft die geforderten Sicherheiten gegenüber der finanzierenden Bank oder Sparkasse bis zu 80 Prozent. Eine Bürgschaftsobergrenze von 2,5 Millionen Euro bedeutet bei einer 80-prozentigen Besicherung eine maximalen Kredit von 3,125 Millionen Euro.
  2. Betriebsmittelfinanzierungen, also die Sicherung der Liquidität, können bis zu 80 Prozent verbürgt werden.
  3. Der Zugang zur Express-Bürgschaft wird stark erleichtert
    Die Express-Bürgschaft, über die in der Regel binnen 72 Stunden entschieden wird, war bisher nicht für Gründer zugänglich, zudem gab es weitere Einschränkungen. Diese gelten nun nicht mehr, so dass das Programm grundsätzlich allen Unternehmen Hessens offen steht. Die Bürgschaftsgrenze wurde zudem auf 250.000 Euro, die Bürgschaftsquote auf 80 Prozent erhöht. Dies bedeutet, die Bürgschaftsbank stellt für Kredite bis zu 312.500 Euro geforderte Sicherheiten in Höhe von 250.000 Euro (80%).
  4. Die Kredithöhe für „Bürgschaft ohne Bank“ wird auf 1 Million Euro erhöht
    Bei der „Bürgschaft ohne Bank“ wenden sich Unternehmen zuerst an die Bürgschaftsbank und suchen sich nach deren Zusage eine finanzierende Bank oder Sparkasse. Für bestehende Unternehmen (ab 3 Jahre) und bei der Finanzierung von Unternehmensnachfolgen wurde nun die maximale Kreditsumme auf 1 Million Euro erhöht, eine Besicherung ist bis zu 80 Prozent möglich.

Die Maßnahmen unterstützen branchenübergreifend alle gewerblichen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie die Freien Berufe und werden von den Bürgschaftsbanken ab sofort möglichst praxisnah und unkompliziert umgesetzt. Die Bürgschaftsbank erwartet, dass vor allem die Sicherung der Liquidität stark nachgefragt werden wird.

Möglich werden diese Erweiterungen durch die Bereitschaft von Bund und Land, stärker ins Risiko zu gehen.

Bereits in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 haben die Bürgschaftsbanken schnell und unbürokratisch gemeinsam mit ihren Partnern kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) erfolgreich unterstützt und damit in einem schwierigen Umfeld Zugang zu Kreditfinanzierungen ermöglicht.

Unternehmen wenden sich zunächst an ihre Hausbank, darüber hinausgehende Anfragen bitte telefonisch an 0611 / 1507-77.

Die Bürgschaftsbank Hessen informiert auf der regelmäßig aktualisierten Webseite www.bb-h.de/corona laufend über Unterstützungsmaßnahmen für die hessische Wirtschaft.

 

Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH

Als aktive Selbsthilfeeinrichtung der Hessischen Wirtschaft fördert die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) seit mehr als 65 Jahren den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler. Für Unternehmer, die ein überzeugendes Konzept vorlegen, stellt die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen. Gesellschafter sind Kammern sowie Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute und eine Versicherung. 

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

http://www.bb-h.de

Pressekontakt Bürgschaftsbank Hessen:

Guido Augustin

Tel. 06131 / 48948-11

ga@guidoaugustin.com

3.423 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert / höhere Erfolgsquote für Gründungen und Nachfolgen / Quotenerhöhung für junge Unternehmen kommt an / 2020 auch Leasing-Bürgschaften

Wiesbaden. Die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) hat die seit Jahren anhaltende positive Entwicklung auch 2019 bestätigt. Im vergangenen Jahr ermöglichte sie in Hessen 255 Vorhaben (Vorjahr: 236), indem sie fehlende Sicherheiten ersetzte.

Hinter dieser Stückzahl steht das Versprechen für 66 Millionen Euro neu bewilligter Bürgschaften und Garantien (Vorjahr: 69 Millionen). Damit konnten die Unternehmen von ihren Hausbanken Kredite über 91 Millionen Euro erhalten (Vorjahr: 93 Millionen). Zusammen mit den eigenen Mitteln und sonstigen Finanzierungsquellen wurden insgesamt 160 Millionen Euro Investitionen (Vorjahr 198 Millionen) ermöglicht. Doch Wirtschaft wird für die Menschen gemacht – und hinter diesen Beträgen stehen 3.423 neu geschaffene oder gesicherte Arbeitsplätze in Hessen.

„Wir freuen uns für unsere hessischen Unternehmen, dass wir auch 2019 wieder einen so großen Beitrag zu deren Entwicklung leisten konnten“, sagt Sven Volkert, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen GmbH, „aus vielen Gesprächen mit Banken und Sparkassen, unseren Gesellschaftern, Rückbürgen und nicht zuletzt den Unternehmerinnen und Unternehmer wissen wir, dass unsere Angebote im Markt gut ankommen. So wie der Markt selbst werden wir uns auch weiterentwickeln, um noch mehr für die hessische Wirtschaft tun zu können“.

Mit einer Bürgschaft oder Garantie der Bürgschaftsbank werden viele Investitionen erst ermöglicht, zudem werden Finanzierungen deutlich preiswerter, da die Bürgschaft der BB-H aus Sicht der Hausbanken eine erstklassige Sicherheit darstellt.

Gründungen haben deutlich höhere Erfolgschancen

Weiterhin stark entwickelt hat sich der Anteil an begleiteten Gründungen und Unternehmensnachfolgen: 130 dieser Unternehmen erhielten eine solche Starthilfe. Deren Erfolgsaussichten stehen deutlich besser als jene von Unternehmen, die ohne die Unterstützung der Bürgschaftsbank starten. Eine aktuelle Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn attestiert Unternehmen fünf Jahre nach der Gründung eine Überlebenschance von 40 Prozent. Laut der Statistik der Bürgschaftsbank liegt diese Überlebenschance bei Gründungen, die eine Bürgschaft bekommen haben, etwa doppelt so hoch.

Die Finanzierungssituation für junge Unternehmen wurde zuletzt deutlich verbessert, da die Bürgschaftsbank seit Juli 2019 benötigte Betriebsmittel zur Sicherung der Liquidität mit bis zu 80 Prozent verbürgen darf, zuvor waren es maximal 60 Prozent gewesen. „Wir sehen, dass sehr viele Jungunternehmen, die für dieses erweiterte Angebot in Frage kommen, dies auch in Anspruch nehmen“, so Michael Schwarz, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen.

Zum Geschäftsmodell der Bürgschaftsbank gehört es, für die übernommenen Bürgschaften und Garantien auch einzustehen, wenn ein Vorhaben tatsächlich scheitert. Im vergangenen Jahr leistete die Bürgschaftsbank 4,0 Millionen Euro an Ausfallzahlungen, im Vergleich zu den Vorjahren ein geringer Wert.

Gute Aussichten auf das Jahr 2020

Auch für das laufende Jahr rechnet die BB-H mit einem insgesamt guten Geschäftsverlauf: „Unser Schlussquartal 2019 war sehr stark und wir sehen aktuell keine Anzeichen, dass dies nachlässt“, so Sven Volkert, „der Wirtschaftsraum Hessen bleibt stark und wir arbeiten hart dafür, ihn zu stärken – durch noch mehr Präsenz und noch bessere Angebote!“

Angesichts des in Teilen eingetrübten konjunkturellen Umfelds stellt sich die BB-H allerdings auch wieder auf steigende Ausfallzahlungen ein.

Ab 2020 auch Leasing besicherbar

Um die Finanzierungen der Unternehmen bestmöglich unterstützen zu können, entwickeln die Bürgschaftsbanken ihre Produkte beständig weiter. So wurde 2019 neben der Quotenerhöhung für Betriebsmittelfinanzierungen junger Unternehmen auch die Agrar-Bürgschaft vereinfacht.

Neu in 2020 kommt die Leasing-Bürgschaft, die ein Lücke schließt, denn bisher konnten Unternehmen Investitionen über eine Bürgschaft besichern, wenn sie über einen Kredit finanziert war, nicht jedoch bei Leasing.

Von der hessischen Wirtschaft für die Wirtschaft

Die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) ist privatwirtschaftlich organisiert, ihre Gesellschafter sind Kammern und Verbände Hessens, dazu Institute der Kredit- und Versicherungswirtschaft. Die BB-H arbeitet wirtschaftlich, aber nicht primär gewinnorientiert. Als Teil der Förderlandschaft wird die Bürgschaftsbank aber auch von der öffentlichen Hand unterstützt: Der Bund und das Land Hessen übernehmen so genannte Rückbürgschaften, tragen also einen Teil des Risikos der Bürgschaftsbank. Volkswirtschaftlich gesehen eine gute Investition.

Im Jahr 2019 wurde der Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) im Rahmen des audits berufundfamilie das Qualitätssiegel für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verliehen. Angesichts des Fachkräftemangels präsentiert sich die BB-H als familienfreundlicher Arbeitgeber und erhöht somit ihre Arbeitgeberattraktivität. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgaben zu bewältigen. Wenn sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren können, weil sie wissen, dass für vieles gesorgt ist, sind die Ergebnisse besser“, so Michael Schwarz.

Die Bürgschaftsbank Hessen bietet folgende Produkte an:

Bei der „klassischen Bürgschaft“ führt der Weg zunächst über die Hausbank, bei „Bürgschaft ohne Bank“ hingegen stellen Gründer oder Unternehmensnachfolger, aber auch bestehende Unternehmen, erst einen Antrag bei der Bürgschaftsbank, um sich danach (bei Zusage) die finanzierende Bank zu suchen. Mit der „Express-Bürgschaft“ können Unternehmen bzw. die Hausbanken in der Regel binnen 24 Stunden eine Bürgschaft erhalten.

Im Agrarsektor können Betriebe aus Marktfruchtanbau und Viehwirtschaft, aber auch Winzer, Fischzuchtbetriebe und Imker ihre Investitionen und seit 2019 auch Betriebsmittel mit einer Bürgschaft besichern.

Details zu allen Angeboten der Bürgschaftsbank Hessen auf
www.bb-h.de.

2019 2018 2017 2016 2015
Bürgschafts- und Garantieübernahmen insgesamt
Stück 255 236 236 237 242
Bü./Ga.Volumen [Mio€] 66 69 61 58 52
Ø Bürgschaft bzw. Garantie [T€] 258 294 259 246 217
Abgesichertes Kreditvolumen [Mio€] 91 93 84 80 72
Ermöglichte Investititonen und Betriebsmittel [Mio€] 160 198 156 146 140
Arbeitsmarkteffekt gesamt 3.423 3.269 3.210 3.034 3.318

Pressemitteilung als PDF-Version

2020_bbh_2019.pdf

Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH

Als aktive Selbsthilfeeinrichtung der Hessischen Wirtschaft fördert die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) seit mehr als 65 Jahren den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler. Für Unternehmer, die ein überzeugendes Konzept vorlegen, stellt die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen. Gesellschafter sind Kammern sowie Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute und eine Versicherung. 

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Bürgschaftsrahmen für Betriebsmittel ausgeweitet

Wiesbaden, 15. Juli 2019 Hessen erleichtert Start-ups und Gründern die Finanzierung: Ab sofort kann die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) deren Kredite für Betriebsmittel höher besichern als bisher. Sie kann damit für bis zu 80 Prozent des Kreditvolumens gegenüber der finanzierenden Bank oder Sparkasse bürgen, wie die BB-H sowie das Finanz- und das Wirtschaftsministerium am Montag in Wiesbaden mitteilten. Das Angebot gilt für alle Unternehmen, die vor höchstens fünf Jahren gegründet oder übernommen wurden. Die Obergrenze für den Betriebsmittel-Kredit liegt bei 300.000 Euro.

Finanzminister Dr. Schäfer sagte: „Gute Ideen, betriebswirtschaftlich sinnvolle Konzepte und tatkräftige Gründerinnen und Gründer finden in Hessen bereits viel Unterstützung. Aber wir können immer noch besser werden, um Angebote und Produkte Made in Hessen zu fördern. Start-ups brauchen häufig Kredite, um ihre Geschäftsideen erfolgreich umzusetzen. Ausreichende Sicherheiten dafür sind aber gerade bei Existenzgründern oft nicht vorhanden. Zusammen mit dem Land bietet die Bürgschaftsbank nun noch mehr Sicherheit, damit aus guten Ideen gute Produkte und gute Arbeitsplätze werden.“

Bislang konnte die Bürgschaftsbank zwar schon Investitionen mit 80 Prozent besichern, Betriebsmittel aber nur zu 60 Prozent; den Rest mussten die Unternehmen tragen. „Für junge Unternehmen ist Liquidität im laufenden Geschäft oft wichtiger als Investitionen in Maschinen und Ausstattung. Dem tragen wir mit der Erhöhung Rechnung“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Das ist ein weiterer wichtiger Baustein der Finanzierung von Gründungen und Start-ups in Hessen.“

„Wir sind sehr glücklich, dass wir jungen Unternehmen Betriebsmittel nun noch besser besichern können“, freute sich Sven Volkert, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen, „wir freuen uns vor allem für die jüngsten Unternehmen der hessischen Wirtschaft.“

Die Besicherung der Betriebsmittelkredite kann im Rahmen einer klassischen Bürgschaft wie auch der Bürgschaft ohne Bank erfolgen: Während die klassische Bürgschaft über die Hausbank abgewickelt, stellen die Unternehmer bei der Bürgschaft ohne Bank den Antrag bei der Bürgschaftsbank. Selbstverständlich kann die Betriebsmittelfinanzierung mit anderen Krediten für Investitionen gekoppelt werden.

Insgesamt ermöglichte die Bürgschaftsbank Hessen 2018 198 Millionen Euro Investitionen und Betriebsmittel. Sie vergab dazu 236 Bürgschaften und Garantien mit einem Volumen von 69 Millionen Euro. Damit besicherten die hessischen Unternehmen Kredite von 93 Millionen Euro. Damit wurden im vergangenen Jahr in Hessen 3261 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert.

 

Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH:

Als aktive Selbsthilfeeinrichtung der Hessischen Wirtschaft fördert die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) seit mehr als 60 Jahren den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler. Für Unternehmer, die ein überzeugendes Konzept vorlegen, stellt die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen. Gesellschafter sind Kammern sowie Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute und eine Versicherung.

 

Kontakt: Wolfgang Harms, Pressestelle

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Kaiser-Friedrich-Ring 75, 65185 Wiesbaden,
Tel: 0611 815 2021  Mail: wolfgang.harms@wirtschaft.hessen.de

www.wirtschaft.hessen.de

 

 

Bürgschaftsbank Hessen erhält Qualitätssiegel für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik. // Zertifikatsverleihung mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey

Wiesbaden/Berlin, 25. Juni 2019 ‑ Die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) hat als einer von 325 Arbeitgebern im Rahmen der 21. Zertifikatsverleihung zum audit berufundfamilie das Qualitätssiegel für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik erhalten. Ob Kinderbetreuung, Altenpflege oder Krankheitsfälle: Die Bürgschaftsbank Hessen unterstützt ihre Mitarbeiter in schwierigen Situation. Denn: „Wenn Menschen sich auf die Arbeit konzentrieren können, weil sie wissen, dass für vieles gesorgt ist, sind die Arbeitsergebnisse besser,“ so Michael Schwarz, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist der BB-H als Arbeitgeber von 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon immer wichtig gewesen. Michael Schwarz erläutert weiter: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns wichtig, damit wir unseren Auftrag als Bürgschaftsbank erfüllen können, die hessische Wirtschaft wirkungsvoll zu unterstützen. Sie sind die Träger unseres Know-hows und setzen sich mit hohem Engagement ein. Unsere Mitarbeiter sind Individuen, die auch außerhalb des Berufslebens Herausforderungen zu bewältigen haben. Damit sie nachhaltig gute Leistungen erbringen können, müssen wir hierfür Möglichkeiten schaffen und Beruf und Privatleben bzw. Beruf und familiäre Anforderungen möglichst gut in Einklang bringen.“

Konkret bedeutet dies für junge Erwerbstätige, die sich um Kinder kümmern: Es gibt für die Mitarbeiter einen Gleitzeitrahmen, der eine reduzierte Kernarbeitszeit und einen hohen Anteil disponibler Arbeitszeit beinhaltet. Kinder der Belegschaft sollten die Möglichkeit haben, in eine Kinderkrippe oder einen Kindergarten gehen zu können. Die Bürgschaftsbank übernimmt die Kosten hierfür mittels Gehaltsumwandlung. Fällt die Betreuung mal aus, können die Kinder ins Büro mitgenommen werden.

Ein anderer Fall: Das mit der Zeit steigende Risiko, dass die Eltern oder andere Familienangehörige der Pflege bedürfen. So etwas trifft Mitarbeiter in der Regel unvorbereitet. Damit sie die Möglichkeit haben, sich zügig und ungestört um alle Fragen rund um die Pflege zu kümmern, hat die Bürgschaftsbank einen Vertrag mit dem „Deutschen Pflegering“ geschlossen. Mitarbeiter können sich während der Arbeitszeit kostenlos umfassend online informieren oder auch telefonisch über eine Hotline beraten lassen. Bei Bedarf steht auch eine Vor-Ort-Unterstützung zur Verfügung, die vom Mitarbeiter zu tragen wäre.

Zur Bestätigung ihres Engagements erhielten die Bürgschaftsbank Hessen das Zertifikat für ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik aus den Händen von Schirmherrin Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sowie Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH.

Ministerin Dr. Giffey unterstrich auf der Zertifikatsverleihung: „Für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie braucht es mehrere Faktoren, die im besten Fall zusammenkommen. Gute und bedarfsgerechte Kinderbetreuungsmöglichkeiten und finanzielle Unterstützungsleistungen für Familien werden idealerweise durch eine familienorientierte Personalpolitik in den Unternehmen ergänzt. Diese muss im betrieblichen Alltag, in der Kommunikation, im Umgang zwischen Beschäftigten und Führungskräften gelebt werden ‑ und zwar für Frauen und Männer gleichermaßen, in allen Lebensphasen und auf allen Qualifikationsstufen. Das audit berufundfamilie unterstützt dabei, dass für alle Beteiligten sichtbar und spürbar wird, wie eine familienorientierte Unternehmenskultur aussehen kann.“

Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, erläuterte: „Vielfalt ist in mehrfacher Hinsicht ein gewinnbringender Faktor für Arbeitgeber. Sei es das Alter mit den unterschiedlichen Werten und Prägungen der verschiedenen Generationen, unterschiedliches Geschlecht oder kulturelle Hintergründe ‑ aus all diesen Faktoren können Arbeitgeber schöpfen. Wichtig ist aber auch die Betrachtung der Lebensumstände und -phasen ‑ etwa Familiengründungsphase oder Rush hour des Lebens ‑ und auch der Lebensentwürfe. Wer als Arbeitgeber für Fachkräfte attraktiv sein will, muss sich auf diese Diversität auch einstellen können. Das bedeutet nicht zuletzt, offen für individuelle Vereinbarkeitswünsche zu sein. Arbeitgeber, die eine individualisierte Personalpolitik gestalten ‑ so wie es im audit berufundfamilie geschieht ‑ können sich zukunftsfähig aufstellen.“

Das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule ist das zentrale Angebot der berufundfamilie Service GmbH und beruht auf einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Als strategisches Managementinstrument unterstützt das audit Arbeitgeber darin, die familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik bzw. familiengerechte Forschungs- und Studienbedingungen nachhaltig zu gestalten. Zertifikate zum audit berufundfamilie wurden erstmals 1999 vergeben. Das audit familiengerechte hochschule wird seit 2002 angeboten. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft ‑ BDA, BDI, DIHK und ZDH ‑ empfohlen wird. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit. www.berufundfamilie.de, www.berufundfamilie-blog.de, #personalbewusst

 

Pressemitteilung vom: 18.06.2019

Über 3.000 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert / Knapp 200 Millionen Euro Investitionen ermöglicht / Wechsel im Aufsichtsrat

Wiesbaden. Die Gesellschafter der Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) haben den Jahresabschluss 2018 genehmigt und damit das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Bürgschaftsbank gefeiert. Im vergangenen Jahr wurden in Hessen 198 Millionen Euro an Investitionen und Betriebsmitteln ermöglicht, ein Wachstum von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit konnte die BB-H ihren Förderauftrag, die Finanzierung hessischer Unternehmungen zu besichern, besser denn je erfüllen.
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Pressemitteilung vom: 04.01.2019

3.261 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert / Knapp 200 Millionen Euro Investitionen ermöglicht / Gründungen und Nachfolgen nehmen zu

Wiesbaden. Die jetzt vorgelegte Förderbilanz der Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) bricht alle Rekorde des Hauses: 2018 wurden in Hessen 198 Millionen Euro an Investitionen und Betriebsmitteln ermöglicht, ein Wachstum von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit konnte die BB-H ihren Förderauftrag, die Finanzierung hessischer Unternehmungen zu besichern, besser denn je erfüllen. Weiterlesen

Pressemitteilung vom: 31.05.2018

Über 150 Millionen Euro Investitionen gesichert / 3.210 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert / Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats

Wiesbaden. Die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) hat 2017 erstmals in ihrer über 60-jährigen Geschichte mehr als 150 Millionen Euro an Investitionen und Betriebsmitteln ermöglicht, indem sie Unternehmen in Hessen die notwendigen Sicherheiten stellte. Jetzt haben ihre Gesellschafter, Vertreter der hessischen Wirtschaft, den Jahresabschluss genehmigt.

Zugleich beschlossen die Gesellschafter Änderungen im Aufsichtsrat. Dem beruflichen Ruhestand folgend verlassen Volker Fasbender, ehemaliger Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände (VHU) und Harald Brandes, ehemaliger Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Wiesbaden, das Gremium. Fasbender hatte zuletzt den Vorsitz inne, Brandes vertrat ihn. Ihre Nachfolger im Aufsichtsrat sind auch ihre Nachfolger in ihren hauptberuflichen Ämtern: Bernhard Mundschenk von der HWK Wiesbaden und Dirk Pollert vom VHU. Letzterer wird sogleich stellvertretender Vorsitzender, der Neue an der Spitze des Aufsichtsrates ist Dr. Christof Riess, Hauptgeschäftsführer der HWK Frankfurt-Rhein-Main.

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3.210 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert / BB-H wächst kontinuierlich

Wiesbaden. Die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) hat 2017 erneut als sehr erfolgreiches Jahr abgeschlossen. Erstmal in der über 60-jährigen Geschichte konnte das Förderinstitut der Wirtschaft über 150 Millionen Euro an Investitionen und Betriebsmitteln ermöglichen, indem es Unternehmen in Hessen die notwendigen Sicherheiten stellte. „Wenn wir sehen, dass erst 2009 die 100-Millionen-Marke geknackt wurde, zeigt das die tolle Entwicklung unseres Hauses“, freut sich Sven Volkert, Geschäftsführer der BB-H, „damit ist die Bürgschaftsbank Hessen ein bedeutender Akteur in der hessischen Wirtschaftsförderung“.

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Bürgschaftsbank Hessen erhöht Obergrenzen für Express-Bürgschaft und „Bürgschaft ohne Bank“ deutlich

Wiesbaden. Die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) hat zwei ihrer wichtigsten Produkte noch attraktiver gemacht, indem sie die Kreditgrenzen deutlich angehoben hat. Damit können Unternehmen in Hessen größere Vorhaben über die Bürgschaftsbank besichern.

Bei der Expressbürgschaft wurde die maximale Kreditsumme auf 300.000 Euro glatt verdoppelt. Bei der „Bürgschaft ohne Bank“ (BoB) steigen die Kreditobergrenzen für Gründer auf 450.000 Euro (vorher 300.000), für Unternehmensnachfolger und bestehende Unternehmen auf 650.000 Euro (vorher 500.000).

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2016 146 Millionen Euro Investitionen und Betriebsmittel ermöglicht / 3.034 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert

Wiesbaden. Die Gesellschafter der Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) haben den Rekordabschluss 2016 genehmigt und freuen sich über 146 Millionen Euro gesicherte Investitionen und Betriebsmittel für die Wirtschaft Hessens. Die Bürgschaftsbank Hessen stellt Unternehmen, die sich in Hessen engagieren, die notwendigen Sicherheiten, um ihre Vorhaben über ihre Hausbank zu finanzieren.

Das Wiesbadener Institut vergab im abgelaufenen Jahr 237 Bürgschaften oder Garantien mit einem Volumen von 58,2 Millionen Euro. Da die Unternehmen einen Teil der Finanzierung immer auch selbst besichern, liegt das ermöglichte Kreditvolumen höher, nämlich bei 80 Millionen Euro. Und da Unternehmen auch Eigenmittel und sonstige Fremdmittel einsetzen und meist nicht voll kreditfinanzieren, kommt es zu dem genannten Investitionsvolumen von 146 Millionen Euro. Der damit verbundene Arbeitsmarkteffekt lag 2016 bei 3.034 Arbeitsplätzen, die im Land neu geschaffen oder gesichert wurden.

Entsprechend keine Überraschung, dass die Geschäftsführung sowie der Aufsichtsrat durch die Gesellschafterversammlung einstimmig entlastet wurden. „Wir sehen seit vielen Jahren, dass die Geschäfte der Bürgschaftsbank sehr solide geführt werden“, sagte Volker Fasbender, Vorsitzender des Aufsichtsrates, „die Bürgschaftsbank stellt sich damit ihrer Verantwortung, besonders freut uns daneben, dass sie sich permanent weiterentwickelt und damit beste Voraussetzungen für den Erfolg auch in der Zukunft schafft“.

Auch für das laufende Jahr 2017 erwarten die Geschäftsführer Michael Schwarz und Sven Volkert weiteres geschäftliches Wachstum: „Besonders bei Unternehmensnachfolgen haben wir derzeit eine rege Nachfrage. Das freut uns besonders, denn die möglichst reibungslose Übergabe ist ein wichtiger Faktor für wirtschaftlichen Erfolg – eines Unternehmers, eines Unternehmens, aber auch eines Bundeslandes.“

Aktuell bietet die Bürgschaftsbank Hessen folgende Produkte an:

Die „klassische Bürgschaft“, wird über die Hausbank abgewickelt, bei „Bürgschaft ohne Bank“ hingegen stellen Gründer oder Unternehmensnachfolger, aber auch bestehende Unternehmen, erst einen Antrag bei der Bürgschaftsbank, um sich danach (bei Zusage) die finanzierende Bank zu suchen. 2014 kam die „Express-Bürgschaft“ dazu, bei der Unternehmen bzw. die Bank in der Regel binnen 24 Stunden eine Bürgschaft erhalten können.

In 2016 wurde das Bürgschaftsangebot auf den Agrarsektor ausgeweitet. Nicht nur Ackerbau und Viehwirtschaft können jetzt in den Genuss einer Bürgschaft kommen, sondern auch Winzer, Fischzuchtbetriebe und Imker.

Unverändert gibt es das so genannte Kombi-Programm, das Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Hessen (MBG H) gemeinsam aufgelegt haben. Hiermit können sich mittelständische Unternehmen mit Eigenkapital versorgen, um investieren zu können und ihr Wachstum langfristig zu finanzieren. Das Besondere dabei: Die finanzierende Hausbank braucht nur noch mit 15 Prozent des Finanzbedarfs ins Risiko zu gehen.

Details zu allen Angeboten der Bürgschaftsbank Hessen auf www.bb-h.de.

Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH

Als aktive Selbsthilfeeinrichtung der Hessischen Wirtschaft fördert die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) seit mehr als 60 Jahren den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler. Für Unternehmer, die ein überzeugendes Konzept vorlegen, stellt die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen. Gesellschafter sind Kammern sowie Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute und eine Versicherung.

 

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

www.bb-h.de

 

Pressekontakt Bürgschaftsbank Hessen:

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