Am 9. Februar 2026 findet unsere Jahrespressekonferenz in Wiesbaden statt.
Wir blicken zurück auf die wirtschaftliche Lage 2025 und geben einen Ausblick auf Chancen und Entwicklungen in Hessen für 2026.
Zudem stellen wir unsere Rolle in der Unterstützung hessischer Unternehmerinnen und Unternehmer vor.

Die Handwerkskammer Wiesbaden (HWK) lädt am Samstag, 14. Februar 2026 zur Meisterfeier ins Wiesbadener Kurhaus ein.

Am 03. März 2026 kommt der Vorstand des VDB (Verband Deutscher Bürgschaftsbanken) im Rahmen der Eröffnung der Internationale Handwerksmesse IHM zusammen.

Im Rahmen der vom 04. bis zum 08. März 2026 stattfindenden Internationalen Handwerksmesse in München (IHM) verleiht der Verband Deutscher Bürgschaftsbanken den mit 5.000 Euro Preisgeld versehenen Handwerkspreis der Bürgschaftsbanken. Gewürdigt werden innovative und erfolgreiche Handwerksbetriebe.

„Verlässliche Finanzierung ist das Fundament für Zukunft im Handwerk“

Mit Pierre Schlosser gewinnt der Aufsichtsrat der Bürgschaftsbank Hessen eine starke Stimme aus dem Handwerk. Als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden kennt er die Herausforderungen, vor denen kleine und mittlere Betriebe stehen – von der Unternehmensnachfolge bis zur Investition in moderne Strukturen. Im Interview spricht er über seine Rolle im Gremium, aktuelle Finanzierungsfragen und die Bedeutung guter Zusammenarbeit.

Was bedeutet es für Sie persönlich, Mitglied des Aufsichtsrates der Bürgschaftsbank Hessen zu sein?

Es ist für mich eine große Ehre und zugleich eine Verantwortung, die Interessen des Handwerks in Hessen auch in diesem wichtigen Gremium vertreten zu dürfen. Ich sehe darin die Chance, Finanzierungswege für Betriebe weiter zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks nachhaltig zu stärken.

Wie sehen Sie die Rolle der Bürgschaftsbank Hessen speziell für das Handwerk in Hessen?

Die Bürgschaftsbank ist ein verlässlicher Partner, gerade für kleine und mittlere Betriebe, die ohne starke Sicherheiten oft keinen Zugang zu Krediten haben. Sie schafft Vertrauen zwischen Banken und Betrieben und macht so Investitionen möglich, die unsere handwerkliche Vielfalt sichern.

Wo sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen für Handwerksbetriebe bei der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsübernahmen?

Viele Betriebe stehen vor der Herausforderung, Nachfolgen zu regeln und dafür passende Finanzierungen aufzustellen. Gleichzeitig brauchen sie Luft für Innovationen und Investitionen in Digitalisierung oder Nachhaltigkeit. Hier gilt es, bürokratische Hürden zu senken und Betriebe bestmöglich zu begleiten.

Welche Impulse möchten Sie aus der Perspektive des Handwerks in den Aufsichtsrat einbringen?

Mir ist wichtig, dass wir die Praxisnähe des Handwerks im Blick behalten und passgenaue Lösungen entwickeln. Ich möchte dazu beitragen, dass Gründungen, Übernahmen und Investitionen auch für kleine Betriebe realisierbar bleiben. Dafür braucht es eine enge Abstimmung mit Kammern, Innungen und Hausbanken.

Inwiefern kann das neue ERP-Förderprogramm Gründung und Nachfolge gerade im Handwerk einen Unterschied machen?

Gerade im Handwerk ist Nachfolge ein zentrales Thema, um Betriebe und Arbeitsplätze zu sichern. Das ERP-Programm kann helfen, Hemmschwellen abzubauen und mehr Gründerinnen und Gründer zu motivieren, Verantwortung zu übernehmen. Wichtig ist dabei, dass die Programme einfach zugänglich sind.

Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach die Zusammenarbeit zwischen Kammern, Hausbanken und Bürgschaftsbank für den wirtschaftlichen Erfolg der Betriebe?

Nur wenn alle an einem Strang ziehen, gelingt es, Betriebe zukunftsfest aufzustellen. Die Kammern kennen die Betriebe vor Ort und sind von Beginn an in Übernahmeprozesse eingebunden, die Banken bringen die Finanzierung, und die Bürgschaftsbank gibt Sicherheit. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend für Stabilität und Wachstum im Handwerk.

Was möchten Sie als neues AR-Mitglied in den nächsten Jahren besonders in den Blick nehmen?

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass auch künftig genügend Gründerinnen und Gründer den Mut finden, Betriebe zu übernehmen oder neu zu starten. Außerdem ist mir wichtig, dass die Angebote der Bürgschaftsbank Hessen noch bekannter werden und passgenau auf die Bedarfe des Handwerks ausgerichtet bleiben. Gemeinsam können wir so die Zukunftsfähigkeit unserer Betriebe sichern.

„Die Landwirtschaft braucht Brückenbauer zwischen Risiko und Investition“

Sebastian Schneider, Landwirt und Vertreter des Hessischen Bauernverbands, ist neues Mitglied im Aufsichtsrat der Bürgschaftsbank Hessen. Im Interview spricht er über seine Motivation, die Bedeutung der Bürgschaftsbank für die Finanzierungssicherheit in der Landwirtschaft und die entscheidende Rolle, die smarte Finanzierung für die Zukunftsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe spielt. Sein Credo: Transformation braucht Kapital – und verlässliche Partner, die den ländlichen Raum nicht aus den Augen verlieren.

Was hat Sie bewogen, Mitglied des Aufsichtsrates der Bürgschaftsbank Hessen zu werden?

Es ist die Überzeugung, dass unternehmerischer Mut in der Landwirtschaft verlässliche Partner braucht – besonders in Zeiten struktureller Unsicherheit und wachsender Finanzierungshürden. Die Bürgschaftsbank ist kein anonymer Geldgeber, sondern ein stabilisierender Faktor für wirtschaftliche Initiativen im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft braucht Brückenbauer zwischen Risiko und Investition – in dieser Rolle sehe auch ich mich.

Welche Bedeutung hat die Bürgschaftsbank aus Ihrer Sicht für die Finanzierungssicherheit in der hessischen Landwirtschaft?

Die Bedeutung ist kaum zu überschätzen. So zeichnet etwa der jüngste Situationsbericht zur deutschen und hessischen Landwirtschaft ein klares Bild: Die Investitionszurückhaltung, gerade im Bereich der Tierhaltung, ist Ausdruck eines tiefen strukturellen Vertrauensverlustes. Wer Investitionen ermöglicht – dort, wo die Banken längst zögern –, der schützt nicht nur Existenzen, sondern fördert Innovation. Die Bürgschaftsbank schafft genau diesen Freiraum, in dem Zukunft gedacht und gewagt werden kann. Sie ist Katalysator für Generationenwechsel, Umbauprojekte und neue Betriebszweige.

Wo sehen Sie die größten Finanzierungshemmnisse für landwirtschaftliche Betriebe – insbesondere im Hinblick auf den Generationenwechsel?

Die Haupthemmnisse lassen sich bündeln: Unsicherheit, Bürokratie, Kapitalzugang. Der Situationsbericht belegt den Investitionsrückgang als direkte Folge politischer Intransparenz und mangelnder Verlässlichkeit. Junge Betriebsnachfolger finden sich in einem Dickicht aus Umweltauflagen, Fördervorgaben und steuerlicher Komplexität wieder. Investitionen sind ein Wagnis mit hohem Eigenrisiko, aber mit wenig Risikopuffer. Wo öffentliche Kreditwirtschaft zurückweicht, muss die Bürgschaftsbank umso stärker als Partner auftreten. Ohne gezielte Entlastung und Flexibilisierung bleibt die Gefahr eines Strukturbruchs omnipräsent.

Was möchten Sie als Vertreter des Hessischen Bauernverbands in die strategische Arbeit des Aufsichtsrates einbringen?

Erstens: die Perspektive der Praxis als klarer Kompass. Zweitens: die Realität des ländlichen Raums, der eben kein Freilichtmuseum, sondern ein dynamischer Wirtschaftsstandort ist. Und drittens: eine Brückenfunktion zwischen Politik, Kapital und bäuerlicher Lebenswirklichkeit. Die Weiterentwicklung der Landwirtschaft wird nicht durch Leitplanken von oben gelingen, sondern durch intelligente Finanzierung vor Ort. Neben ihrer Rolle als Risikopuffer könnte sich die Bürgschaftsbank hier strategisch noch stärker als Innovationstreiber positionieren.

Die Landwirtschaft steht vor tiefgreifenden Transformationsprozessen – welche Rolle kann die BB-H hier künftig spielen?

Transformieren heißt: investieren. Und zwar nicht trotz, sondern wegen der Unsicherheit. Die Bürgschaftsbank kann hier zum „ersten Ermöglicher“ werden: für neue Tierhaltungssysteme, digitale Betriebsmodelle, Betriebszweigentwicklungen in den Bereichen Erneuerbare Energien oder Direktvermarktung. Ich weise mit Nachdruck auf die enorme Produktivitäts- und Anpassungsleistung des landwirtschaftlichen Sektors hin – aber auch auf die Gefahr einer Dekapitalisierung. Transformation ohne Kapital ist wie Umbau ohne Gerüst. Und eben jenes kann die Bürgschaftsbank sein.

Welche Erwartungen haben Sie persönlich an die Zusammenarbeit mit den anderen Aufsichtsratsmitgliedern und der Geschäftsführung?

Ich wünsche mir eine Zusammenarbeit, die geprägt ist von Realitätssinn und wirtschaftlichem Verständnis. Das Agribusiness mitsamt der Primärproduktion ist ein wesentlicher Teil unserer gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung, welches keine wohlmeinenden Konzepte mehr braucht, sondern belastbare Lösungen. Wer in diesem Segment Finanzierung ermöglicht, investiert nachhaltig in die wirtschaftliche Substanz des Landes. Ich erwarte einen Aufsichtsrat, der sich als Strategie-Gremium versteht. Mit einem wachen Blick für Chancen jenseits der klassischen Kreditwürdigkeit und mit Verständnis für die volkswirtschaftliche Dimension. Gerade auch mit einer Geschäftsführung, die Mut zur Pionierrolle beweist, kann die Bürgschaftsbank zum strategischen Partner der Landwirtschaft in Hessen werden und Finanzierungslösungen im ländlichen Raummaßgeblich mitgestalten.

Wiesbaden, 20. Juni 2025 – Die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) wurde zum dritten Mal in Folge mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet. Die Verleihung des Qualitätssiegels fand am 17. Juni 2025 in Berlin statt. Für die BB-H hat Geschäftsführer Udo Theuerkorn an der feierlichen Veranstaltung teilgenommen. Die Zertifikate wurden unter anderem von der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium Mareike Wulf überreicht.

Das Zertifikat steht für eine strategisch angelegte, familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik. Die BB-H hatte sich erstmals 2019 dem Auditierungsprozess der berufundfamilie Service GmbH unterzogen. Mit der erneuten Auszeichnung bescheinigt das Kuratorium, dass die BB-H ihre Vereinbarkeitsstrategie kontinuierlich weiterentwickelt und erfolgreich in den Arbeitsalltag integriert.

„Wir verstehen Vereinbarkeit nicht als Projekt, sondern als Bestandteil unserer Unternehmenskultur“, erklärt Udo Theuerkorn. „Die dritte Zertifizierung ist ein wichtiges Signal – sowohl an unsere Mitarbeitenden als auch an unsere Partner.“

Die Bürgschaftsbank Hessen bietet unter anderem flexible Arbeitszeiten, Unterstützung bei der Bewältigung familiärer Pflegeaufgaben, ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze, Coaching für Führungskräfte, mobiles Arbeiten sowie ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Ergänzt wird dies durch Angebote zum Firmenrad-Leasing, moderne Arbeitsmittel und verschiedene Angebote zur Förderung des Teamzusammenhalts.

Im Rahmen der aktuellen Re-Auditierung wurden durch Reviews sowohl die Rahmenbedingungen als auch die Kultur der Vereinbarkeitspolitik überprüft. Die Ergebnisse wurden der Geschäftsführung präsentiert, und in den Bereichen mit Handlungsbedarf konnten durch eine gezielte Vertiefung konkrete Lösungen im individuellen Gesundheitsmanagement und der Arbeitsorganisation entwickelt werden.

 

Hintergrund: Bürgschaftsbank Hessen GmbH
Seit über 70 Jahren unterstützt die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler in Hessen. Als Institution der hessischen Wirtschaft stellt die BB-H Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen bereit, um Unternehmen den Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten zu erleichtern – insbesondere dann, wenn die Hausbanken aufgrund des Risikos zurückhaltend sind. Gesellschafter der Bürgschaftsbank sind Kammern, Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute sowie eine Versicherung, die gemeinsam das Vertrauen in die BB-H stärken.

Hintergrund: berufundfamilie Service GmbH
Das audit berufundfamilie wurde von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert und wird unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums durchgeführt. Es gilt als etabliertes Managementinstrument zur Entwicklung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen und wird von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft empfohlen.

 

Pressekontakt
Stefan Schneider
Pressesprecher
im Auftrag der Bürgschaftsbank Hessen
presse@bb-h.de

Frankfurt, 18. Juni 2025 – Die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) hat im Rahmen ihrer heutigen Gesellschafterversammlung in den Räumen der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurückgeblickt. Neben der Entlastung der Organe standen auch personelle Veränderungen im Aufsichtsrat sowie neue Förderansätze im Fokus.

Starkes Jahr 2024 – Prüfung bestätigt solide Geschäftsbasis
Das geprüfte Jahresergebnis 2024 der BB-H unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung der Bürgschaftsbank für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen. Mit einem Volumen von 75,5 Mio. Euro an Bürgschaften und Garantien konnte ein Investitionsvolumen von 198,3 Mio. Euro ermöglicht werden – ein Anstieg um 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rund die Hälfte dieser Mittel wurde zur Finanzierung von Unternehmensnachfolgen eingesetzt. Insgesamt wurden über 3.600 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen.

Gremienarbeit gestärkt: Organe entlastet, neue Mitglieder im Aufsichtsrat
Die Gesellschafterversammlung sprach dem Aufsichtsrat, der Geschäftsführung sowie den Mitgliedern des Bürgschaftsausschusses für das Geschäftsjahr 2024 die Entlastung aus. Zudem wurden zwei neue Mitglieder in den Aufsichtsrat der Bürgschaftsbank Hessen gewählt: Pierre Schlosser, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, sowie Sebastian Schneider, Generalsekretär des Hessischen Bauernverbands.

„Die beiden bringen frische Perspektiven aus zwei zentralen Bereichen der hessischen Wirtschaft – dem Handwerk und der Landwirtschaft – in unsere Gremien ein“, sagte Dr. Christof Riess, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bürgschaftsbank Hessen und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. „Beide Branchen stehen vor tiefgreifenden Transformationsprozessen, bei denen wir gezielt mit passenden Finanzierungsangeboten unterstützen wollen.“

Zukunftsorientiert: Neue Förderinstrumente gestartet
Ein zentrales Thema für 2025 ist der weitere Ausbau des Förderportfolios. Sven Volkert, Geschäftsführer der BB-H, präsentierte in diesem Zusammenhang den erfolgreichen Marktstart des ERP-Förderkredits Gründung und Nachfolge, der gemeinsam mit der KfW entwickelt wurde. Das neue Produkt ermöglicht eine bis zu 100-prozentige Absicherung von Gründungs- oder Nachfolgekrediten mit einem Fördervolumen von bis zu 500.000 Euro.

„Wir wollen Gründerinnen, Gründern und Nachfolgerinnen sowie Nachfolgern den Zugang zu Kapital gezielt erleichtern. Der ERP-Förderkredit ist ein starker Hebel, um unternehmerisches Potenzial in Hessen freizusetzen“, betonte Volkert.

Zudem kündigte die Geschäftsführung die Wiederaufnahme von Bürgschaften für landwirtschaftliche Betriebe an. Diese waren im vergangenen Jahr ausgesetzt worden und werden nun in angepasster Form neu weitergeführt. Damit reagiert die BB-H auf eine steigende Nachfrage aus dem Agrarbereich.

Stimme des Aufsichtsrats stärkt Vertrauen in den Kurs
„Die Gesellschafterversammlung hat eindrucksvoll gezeigt, wie gut die Bürgschaftsbank Hessen strategische Weichenstellungen mit operativer Stärke verbindet“, so Dr. Riess weiter. „Mit der Neuwahl in unseren Gremien, der Weiterentwicklung unseres Angebots und einer soliden Bilanz sind wir für die wirtschaftlichen Herausforderungen in Hessen gut gerüstet. Die Bürgschaftsbank Hessen ist ein verlässlicher Partner für die mittelständische Wirtschaft – heute und in Zukunft.“

 

Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH

Seit über 70 Jahren unterstützt die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler in Hessen. Als Institution der hessischen Wirtschaft stellt die BB-H Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen bereit, um Unternehmen den Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten zu erleichtern – insbesondere dann, wenn die Hausbanken aufgrund des Risikos zurückhaltend sind. Gesellschafter der Bürgschaftsbank sind Kammern, Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute sowie eine Versicherung, die gemeinsam das Vertrauen in die BB-H stärken.

 

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Stefan Schneider
Pressesprecher
im Auftrag der Bürgschaftsbank Hessen
presse@bb-h.de

Mit einer Informaonsveranstaltung bei der IHK Limburg fiel der Startschuss für die Roadshow der Bürgschaftsbank Hessen. Das neue Förderprogramm erleichtert Gründungen und Unternehmensnachfolgen – auch in der Region Limburg.

Limburg/Wiesbaden, 18. Februar 2025 – Die Bürgschaftsbank Hessen hat ihre landesweite Roadshow zum ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge in Limburg gestartet. Ziel ist es, Firmenkundenbetreuer und -betreuerinnen, Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberater sowie Führungskräfte aus Banken und Sparkassen über die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten dieses Förderprogramms zu informieren.

Gastgeberin der Auftaktveranstaltung war Monika Sommer, Hauptgeschäftsführerin der IHK Limburg. Zahlreiche Teilnehmende aus Banken, Sparkassen und Unternehmensberatungen der Region nutzten die 90-minütige Fortbildung, um sich über den neuen Förderkredit zu informieren. Das Programm richtet sich gezielt an Gründer und Gründerinnen, Nachfolger und Nachfolgerinnen sowie junge Unternehmen. In Zusammenarbeit mit der KfW ermöglicht es Finanzierungen von bis zu 500.000 Euro zu attraktiven Konditionen – mit einer 100-prozentigen Absicherung durch die Bürgschaftsbank Hessen.

„Mit diesem neuen Förderangebot erleichtern wir gezielt Gründungen und Unternehmensnachfolgen – auch in der Region Limburg. Die Roadshow hilft, die Inhalte verständlich zu vermitteln und stärkt so die hessische Wirtschaft nachhaltig“, erklärt Sven Volkert, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen.

Die Teilnehmenden der Veranstaltung haben nun eine fundierte Grundlage, um Unternehmen in der Gründungs- oder Nachfolgephase bestmöglich zu beraten und den Zugang zu Finanzierungen zu erleichtern. Nach dem Auftakt in Limburg geht die Roadshow weiter: Bis zum 6. März macht sie Station in Darmstadt, Wiesbaden, Hanau, Frankfurt, Kassel, Fulda, Gießen, Dillenburg und Offenbach – jeweils bei den lokalen IHKs. Anmeldungen sind unter www.bb-h.de/erp25 möglich.

 

Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH

Seit über 70 Jahren unterstützt die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler in Hessen. Als Institution der hessischen Wirtschaft stellt die BB-H Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen bereit, um Unternehmen den Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten zu erleichtern – insbesondere dann, wenn die Hausbanken aufgrund des Risikos zurückhaltend sind. Gesellschafter der Bürgschaftsbank sind Kammern, Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute sowie eine Versicherung, die gemeinsam das Vertrauen in die BB-H stärken.

 

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Stefan Schneider
Pressesprecher
im Auftrag der Bürgschaftsbank Hessen
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2024 rund 75,5 Millionen Euro an Bürgschaften und Garantien vergeben / Investitionen von 198,3 Millionen Euro ermöglicht / Bestand auf 347 Millionen Euro gewachsen / Anstieg der Ausfallquote erwartet / 3.600 Arbeitsplätze gesichert

Wiesbaden – Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten zeigt die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) 2024 ein starkes Wachstum: Investitionen und Liquidität in Höhe von insgesamt 198,3 Millionen Euro wurden ermöglicht. Auch für 2025 erwartet die BB-H eine stabile Entwicklung und wird weiterhin hessische Unternehmen gezielt unterstützen.

„Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds sehen wir, dass viele Unternehmen in ihre Zukunft investieren wollen. Wir freuen uns, dass wir 2024 erneut zahlreiche Finanzierungen ermöglichen konnten und damit einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft in Hessen geleistet haben“, erklärt Sven Volkert, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen.

Im Jahr 2024 vergab die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften und Garantien in Höhe von 75,5 Millionen Euro – ein Zuwachs von 21,3 % gegenüber dem Vorjahr (61,7 Millionen Euro). Besonders hervorzuheben ist, dass rund 50 % dieser Summe in Unternehmensnachfolgen flossen – ein neuer Höchstwert. Insgesamt konnten so Investitionen und Liquidität in Höhe von 198,3 Millionen Euro ermöglicht werden, 48 % mehr als im Jahr 2023 (134 Millionen Euro). Der Bestand an Bürgschaften und Garantien wuchs auf 347 Millionen Euro (Vorjahr 343 Mio. EUR). Die durch Bürgschaften unterstützten Investitionen halfen, 3.600 Arbeitsplätze in Hessen zu sichern oder neu zu schaffen.

Herausforderndes Umfeld, aber solide Basis

Die Rahmenbedingungen für Investitionen bleiben herausfordernd, wobei sich Unternehmen und Finanzierer auf ein verändertes Marktumfeld einstellen. Bürgschaften können dabei der entscheidende Faktor für zahlreiche Unternehmen sein, um Finanzierungen zu realisieren. Trotz eines Anstiegs der Ausfallquote auf 1,9 % (Vorjahr: 1,0 %) bleibt die finanzielle Basis der Bürgschaftsbank Hessen stabil. Auch in schwierigen Zeiten bleibt die BB-H ein verlässlicher Partner für Unternehmen, was ihre Resilienz und Solidität unterstreicht.

Partnerschaft mit Banken bleibt zentral

„Dank unserer engen Zusammenarbeit mit den Banken und Sparkassen in Hessen können Unternehmen von attraktiven Finanzierungskonditionen profitieren. Bürgschaften stärken die Bonität der Unternehmen und machen Investitionen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten möglich. Diese außerordentlich vertrauensvollen Partnerschaften sind entscheidend für die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Hessen,“ so Udo Theuerkorn, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen.

Neuer ERP-Förderkredit für Gründung und Nachfolge

Ein weiteres Angebot ist der neue ERP-Förderkredit, der speziell Gründerinnen und Gründer, Unternehmensnachfolger und -nachfolgerinnen sowie junge Unternehmen in Hessen unterstützt. In Zusammenarbeit mit der KfW können Unternehmen nun bis zu 500.000 Euro zu günstigen Konditionen aufnehmen – bei einer 100 %igen Absicherung durch die Bürgschaftsbank Hessen. Dieser Kredit erleichtert nicht nur den Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten, sondern stärkt auch die langfristige wirtschaftliche Stabilität hessischer Unternehmen.

Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen zeigt sich die Bürgschaftsbank Hessen für 2025 vorsichtig optimistisch. Mit innovativen Finanzierungslösungen und der engen Zusammenarbeit mit der Hausbanken-Landschaft wird die BB-H auch weiterhin maßgeblich dazu beitragen, die wirtschaftliche Stabilität und das Wachstum in Hessen zu sichern.

 

Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH

Seit über 70 Jahren unterstützt die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler in Hessen. Als Institution der hessischen Wirtschaft stellt die BB-H Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen bereit, um Unternehmen den Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten zu erleichtern – insbesondere dann, wenn die Hausbanken aufgrund des Risikos zurückhaltend sind. Gesellschafter der Bürgschaftsbank sind Kammern, Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute sowie eine Versicherung, die gemeinsam das Vertrauen in die BB-H stärken.

 

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Stefan Schneider
Pressesprecher
im Auftrag der Bürgschaftsbank Hessen
presse@bb-h.de